Freitags,
19:30 - 21:30 Uhr
Leitung: Gerhard Ropeter
Ort: Ev. Gemeindehaus Hardegsen
Aufführungsbezogene Probentage und Chorfreizeiten
Gerhard Ropeter
Telefon: 05505 5509
Telefax: 05505 2933
E-Mail:
gerhard.ropeter[at]t-online.de
Die Kantorei St. Mauritius Hardegsen ist der Chor der ev.-luth. Kirchengemeinde St. Mauritius Hardegsen. Sie wird von der Sing-Akademie Hardegsen e. V. gefördert.
Die Kantorei wurde von ihrem Leiter Gerhard Ropeter im Jahre 1976 als Evangelischer Jugendchor Hardegsen gegründet. Von Anbeginn standen das Singen im Gottesdienst und die Förderung des vokalen Nachwuchses im Mittelpunkt, ein Ansatz, der auch heute Bestand hat.

Wichtigste Aufgabe der Kantorei ist das regelmäßige Singen in Gottesdiensten (ca. 12-mal im Jahr) und deren musikalische Ausgestaltung mit anspruchsvollen themengebundenen Programmen.
Liturgische Schwerpunkte im Kirchen-
jahr sind die Christvesper, die Christmette (mit vorangehendem Weihnachtslieder- und Motetten-
singen), der Karfreitagsgottesdienst und die (gregorianische) Feier der Osternacht. Hinzu kommt das weithin beliebte Lichtersingen (oft auch vom Kinderchor Hardegsen oder gemeinsam ausgeführt).
Die Konzertarbeit ist vor allem auf Chorwerke von Johann Sebastian Bach, sowie A-cappella-Literatur des Barock und des 20. Jahrhunderts ausgerichtet. Uraufführungen und Wiederaufführungen haben sich zu einem Markenzeichen der Kantorei entwickelt. Ein besonderes Augenmerk gilt dem geistlichen Werk des Barockkomponisten Reinhard Keiser (1679-1739). So wurden 1997 die "Brockes-Passion", 1998 das Oratorium "Der Siegende David" und 2001 das Weihnachtsoratorium "Dialogus von der Geburt Christi" von Reinhard Keiser nach mehr als 250 Jahren zum ersten Male wieder aufgeführt und inzwischen von zahlreichen europäischen und außereuropäischen Sendern ausgestrahlt.
Im Jahr 2009 kam als Welt-Ersteinspielung die Markus-Passion, ein Passions-Pasticcio eines unbekannten Komponisten mit Arien von Georg Friedrich Händel in der Bearbeitung von Johann Sebastian Bach hinzu (siehe CD-Angebot).
Durch Konzerte bei Musikfestspielen wie den "Thüringer Bach-Wochen",
den "Michael-Praetorius-Tagen" in Creuzburg oder dem "Rheinischen Clemens-August-Fest" in Bonn, durch CD-Einspielungen und Rundfunk-
sendungen ist der Chor über die eigene Wirkungsstätte hinaus bekannt geworden.